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buchpublikationen → Grundzüge einer syntax
2020-5-10
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Grundzüge einer syntax der deutschen standardsprache

autoren

titel

Grundzüge einer syntax der deutschen standardsprache.

reihe

Fischer-Athenäum-taschen­bücher

band

20571

verlag

Athenäum-Fischer-Taschen­buch-Verlag

ort

Frankfurt am Main

datum

isbn

3-8072-2057

ausstattung, umfang

broschiert, 279 s.

schrift, ortografie

in eigennamen­gross­schreibung

umschlag

titel

Verlagstext

Die »Grundzüge« zeigen den versuch, mit möglichst einfachen beschreibungs­mitteln möglichst komplexe konstruktionen der deutschen standard­sprache zu beschreiben, die z.t. noch wenig beschrieben worden sind. Die konzeption der »Grundzüge« stimmt in wesentlichen annahmen mit dem sog. »erweiterten standard­modell« Chomskys überein. Formuliert werden allerdings nur die basisregeln, evtl. notwendige transformationen werden nur angedeutet. Das buch bietet keine einführung in die transformations­grammatik, sondern eine anwendung derselben auf einige bereiche einer natürlichen Sprache.

Vorrangig werden die sog. »nebensätze«, »satz­adverbien« und teile der nominal­phrase behandelt. Der formalismus ist so einfach gewählt, daß das buch auch lesern mit minimalen linguistik­kenntnissen zugänglich sein dürfte. Nicht zuletzt wegen der vielen Querverweise und der zahlreichen nicht-selbst­konstruierten beispiele (aus nicht-belletristischen texten) soll es für lehrende und lernende der deutschen sprache als ergänzendes nachschlage­werk zu den bisherigen grammatik­handbüchern benützbar sein. Obwohl auf die erörterung der mit dem vorgeschlagenen syntax­modell verbundenen theoretischen annahmen über die syntax natürlicher Sprachen weitgehend verzichtet wird, wird dem linguisten auffallen, daß diese skizze die überprüfung einer reihe bisher im rahmen der transformations­grammatik formulierter hypothesen notwendig macht.

Danièle Clément ist Chargée d'une Maîtrise de Conférence für linguistik und phonetik an der universität Paris VIII (Vincennes). Wolf Thümmel ist ordentlicher Professor am Fachbereich Sprach­wissenschaft der universität Göttingen. Beide verfasser sind mitglieder der forschungs­gruppe DRLAV (Paris VIII).