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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

buchpublikationen → Seifert: Zur Reform der deutschen Rechtschreibung; ein Kompromißvorschlag.
2015-1-14
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Zur Reform der deutschen Rechtschreibung


herausgeber

Seifert, Karin

Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

titel

Zur Reform der deutschen Rechtschreibung.

untertitel

Ein Kompromißvorschlag.

verlag

Wallstein-verlag

ort

Göttingen

datum

auflage

2

isbn

978-3892446552

ausstattung, umfang

taschenbuch, 144 s.

umschlag

umschlag

inhaltsverzeichnis

Vorwort

7

Einleitung

 

9

Vorschlag zur Neuregelung der Rechtschreibung

 

12

Die Wörterliste: Was sie enthält und wie es dargestellt ist

21

Wörterliste

 

29

Literaturhinweise

 

141

verlagstext

Zur Reform der Reform — die Änderungsvorschläge der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Die umfang­reiche Wort­liste, die man als »Rückbau­liste« verstehen kann und soll. Die jahrelangen Auseinander­setzungen um die Rechtschreib­reform haben nicht nur zu heftiger, gelegentlich arg über­triebener Polemik geführt, sondern auch den Sinn für Eigen­arten, Vorzüge und Tücken der Schreibung des Deutschen geschärft. Angesichts des nach wie vor lebhaften Streits um die künftige deutsche Recht­schreibung sowie der großen Differenzen im Schreib­gebrauch (alte/neue Recht­schreibung, Hausortho­graphien) legt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung nun mit diesem Band einen Vorschlag vor, der die Einheit der deutschen Recht­schreibung wieder­herstellen soll. Die Wörter­liste, die dieser Band enthält, soll zeigen, was sich gegen­über der alten Ortho­graphie nach der Reform tatsächlich geändert hat und wie nach Auffassung der Akademie mit den Änderungen umge­gangen werden sollte. Angestrebt wird eine Gesamt­übersicht, die alle wesentlichen und nur die wesentlichen Änderungen im Wort­schatz großer Rechtschreib­wörter­bücher enthält. Als Grundlage dienten der »Bertelsmann« und der »Duden«. Die Änderungs­vorschläge der Akademie halten sich im Rahmen vorsichtiger Korrekturen. Nach Ein­schätzung der Akademie werden alle gravierenden Ein­wände gegen die Neu­regelung auf der Basis dieses Vorschlags gegenstands­los, ohne daß noch einmal eine Kosten­lawine auf Schul­buch­verlage und Steuer­zahler nieder­ginge. Den Entwurf des Vor­schlags hat Peter Eisenberg geschrieben, die Wörter­liste ist unter seiner Regie von Barbara Seelig und Birgit Wolf-Bleiß angefertigt worden. Beide stellen das Ergebnis gemeinsamer Arbeit der Recht­schreib­kommission der Deutschen Akademie dar. Dieser Kommission gehören an: Peter Eisenberg, Hans-Martin Gauger, Hartmut von Hentig, Friedhelm Kemp, Gustav Korlén, Uwe Pörksen, Harald Weinrich.

stellung­nahmen, kritik

Theodor Ickler, forum «Rat für deutsche Recht­schreibung», rechtschreibreform.de, 27. 9. 2004, 10.14

[…] ein derart fauler Kompromiß, daß die Zwischen­staat­liche Kommis­sion mit Recht jede Dis­kussion darüber ablehnte.