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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

institutionen → Neue Zürcher Zeitung
2018-10-15

Wer ist wer in der reformdiskussion? Institutionen, zitate, anmerkungen.

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Neue Zürcher Zeitung

 

NZZ

BVR-schreibweise

Neue zürcher zeitung

adresse

Falkenstrasse 11, postfach, CH-8021 Zürich

telefon

+41 44 258 11 11

elektronische post

redaktion
leserbriefe
nzz.ch

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erscheinungsweise

täglich, montag bis samstag

auflage

115 510 (2016), 159 003 (2003)

ausgaben

schweizer ausgabe, internationale ausgabe

gründung

1780

besitzverhältnisse

NZZ-mediengruppe, AG für die Neue Zürcher Zeitung

weltanschauliche
ausrichtung

konservativ, liberal

verweise

stellungnahme zu Urs Remund und Wolf Schneider

www.nzz.ch/dossiers/2004/rechtschreibreform

www.nzz.ch/dossiers/dossiers2000/rechtschreibung


Zitate

Neue Zürcher Zeitung, 4. 8. 2014

Die NZZ hat [die recht­schreibung von 1998] nie voll­umfänglich akzeptiert, was sich angesichts der viel­stimmigen Kritik am ursprünglichen Regel­werk als überaus weit­sichtig erwies. Am 1. August 2006 legte der Rat ein angepasstes Regel­werk vor, das für die Schweiz, Deutschland und Österreich für verbindlich erklärt wurde. Es entsprach fast vollständig der von der NZZ bereits gepflegten Praxis.

Basler Zeitung, 7. 9. 2004

Sechzig meist deutsche Professoren hatten mit einer Petition «für die bewährte Recht­schreibung» die Schweiz aufgefordert, ebenso aus der neuen Regelung wieder auszusteigen, wie dies prominente Verlags­häuser vom «Spiegel» bis zur «FAZ» auch bereits getan haben. Und die NZZ teilweise: Sie behandelt die Reform wie einen Selbst­bedienungsladen «à la carte» und befolgt nur, was ihr passt.

mey., Neue Zürcher Zeitung, 14. 8. 2004

Die NZZ stand der Rechtschreib­reform von Anfang an skeptisch gegenüber. Während einzelne An­ordnungen mit Blick auf die sogenannte Ver­einheitlichung nicht zu be­anstanden waren, weckten andere Regelungen Kritik. Deshalb ent­schloss sich unser Haus bereits im Frühling des Jahres 2000, eigene Wege über­all da zu gehen, wo die Reform die Sinn- und Bedeutungs­zusammenhänge im sprachlichen Ausdruck be­einträchtigte oder gar auflöste.

Stefan Stirnemann, recht­schreib­reform.com, 14. 9. 2003

Herr Dové er­läuterte die Schwierig­keiten und die Haltung der NZZ. Über­nommen habe die NZZ alle Regeln, die keine Be­deutungen ver­änderten, z. B. „heute Abend“.

ap/dpa, Frank­furter Neue Presse, 28. 7. 2000

Mit einiger Verspätung führte auch die "Neue Zürcher Zeitung" am 15. Mai dieses Jahres eine über­arbeitete Form der neuen Regeln ein. Von der F.A.Z. will man sich dabei nicht be­einflussen lassen. "Es entspricht nicht unserem Stil, uns einer Mode­strömung zu unter­werfen und einmal getroffene Regeln wieder rückgängig zu machen, nur weil die FAZ das tut", sagte Chef­korrektor Stephan Dove.

Neue Zürcher Zeitung, 31. 7. 1999, s. 11

Die «Neue Zürcher Zeitung» wird in einigen Wochen [15. 5. 2000] einen Teil der Änderungen gemäss der neuen Recht­schreibung übernehmen. Als Nachschlage­werk wird für die NZZ Duden Band 1 («Die deutsche Recht­schreibung», 21. Auflage) verbindlich sein — und zwar in seiner traditions­bezogenen Version. Das heisst: überall dort, wo Duden die herge­brachten Formen zulässt, werden wir diese anwenden.