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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Amendt, Jürgen

: Katholisch und kulturpessimistisch. Der CSU-Politiker Hans Zehetmair verlässt den Rechtschreibrat. Neues Deutschland, , s. 20, Die Woche
Es hatte schon etwas Skurriles, als der heute 79-Jährige 2004 in dieses Amt befördert wurde. […] Den Rat für Recht­schreibung leitete Zehet­mair […] im Sinne der Kultus­bürokratie; das 40-köpfige Experten­gremium sollte mit ihm an der Spitze den »Sprach­frieden« sichern. […] Die Neu­regelung sei über­flüssig gewesen, sagte er in einem Zeitungs­interview. […] Und kultur­pessimistisch merkte er an: »Sprache ist verkommen. Sprache ist zu sehr dem Konsum gewichen, der Passivität, und ist zu wenig schöpferisch.« sry, lieber hzm, imo heißt das, du hast kA.
: »Da werden alle verrückt.« Reform der Reform der Rechtschreibung löst unterschiedliche Reaktionen aus. Neues Deutschland, (543 wörter)
Die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer hat gestern wohl vielen aus dem Herzen gesprochen. Die Rechtschreibung werde durch die […] Änderungen zwar nicht leichter und eindeutiger, aber die Schulen hätten viel wichtigere Probleme, sagte die GEW-Vizechefin am Freitag. Sie sprach sich dagegen aus, zur neuen Schreibweise auch die alte Rechtschreibung zu erlauben. »Für die Schule ist das keine Lösung«, sagte sie. Es dürfe kein Nebeneinander von zwei oder drei Schreibweisen geben: »Da werden alle verrückt.« Für die Weiterentwicklung der Rechtschreibung erwartet Demmer »erhebliche Einflüsse durch die neuen Medien«. Schon heute sei zu beobachten, dass im E-mail-Verkehr eigene Regeln gelten. Zum Beispiel werde vielfach bereits »eine gemäßigte Kleinschreibung« praktiziert.
: Reform der Reform? Rechtschreibexperte weist Kritik an Regelwerk zurück. Neues Deutschland,
ND sprach mit dem Kommissionsvorsitzenden, dem Siegener Germanistikprofessor Gerhard Augst, über den Bericht. […] Wir schlagen überhaupt keine Änderungen vor. Wir berichten darüber, wie sich die Rechtschreib­reform durchgesetzt hat.
: Gescheitert. Diskussion um Rechtschreibreform. Neues Deutschland,
Wenn jetzt über eine Reform der Reform debattiert wird, offenbart dies vor allem eins: Sie ist daran gescheitert, dass sie keine Legitimation hatte und hat. […] Das zweite Problem […] lag in der Reform­resistenz dieser Gesellschaft. Die gemäßigte Klein­schreibung etwa wurde rasch den konservativen Grals­hütern der deutschen Schrift­sprache geopfert.
: Ein Muß? Neues Deutschland, Neues Deutschland,
Heute regt sich kaum einer noch über das neue Regelwerk auf. Was nicht unbedingt am Sinngehalt der Reform liegt.

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