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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Collalti, Markus

: „Goethe wäre froh über unseren Wortschatz.” Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, , nr. 29, s. 41, Gesellschaft
Die deutsche Sprache sei im Niedergang, heißt es immer wieder […]. Ein Sprachforscher gibt Entwarnung: Alles halb so schlimm. […] War Goethes Orthographie denn nicht besser als die der Abiturienten von heute? [Prof. Hoberg:] Zu Goethes Zeiten gab es keine festgelegte Orthographie. Die gibt es erst seit 1902. Goethe hat geschrieben, wie er wollte, und auch zu unterschiedlichen Lebenszeiten unterschiedlich. Wir haben Untersuchungen zum Sprachverfall gemacht; unter anderem haben wir Abituraufsätze aus den letzten Jahrzehnten verglichen. Pauschal kann man sagen: Bei den Schülern ist alles besser geworden - mit Ausnahme der Rechtschreibung. Man muss aber berücksichtigen, dass die Schüler heute umfangreichere Texte schreiben. Und wer mehr schreibt, der darf mehr Fehler machen.

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