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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Dové, Stephan

: Revision der Revision. Die 23. Auflage des Rechtschreibedudens. Neue Zürcher Zeitung, , 225. jg., nr. 206, s. 47, Feuilleton (706 wörter)
Mit Spannung erwartet wurde die 23. Auflage schon deswegen, weil seit der Einführung der neuen deutschen Rechtschreibregeln am 1. August 1998 bereits mehr als sechs Jahre vergangen sind, die siebenjährige Übergangsfrist also bald zu Ende ist […]. Die Ergänzungen der amtlichen Regelung, die wiederum am Schluss des Buches enthalten ist, betreffen in erster Linie die Getrennt- und Zusammen­schreibung sowie die Gross- und Klein­schreibung. […] Bei der Gross- und Klein­schreibung umstritten war und ist der Entscheid, was sogenannte […] feste Begriffe sind, die gross geschrieben werden sollten. […] Leider wird mit dieser Ergänzung die Möglichkeit der Gross- bzw. der Kleinschreibung bei den festen Begriffen wieder geöffnet. Die Diskussionen darüber, was feste Begriffe sind, werden wieder kein Ende nehmen, wie wenn nicht klar gewesen wäre, was mit erster Hilfe gemeint ist […].
: «Regeln benutzerfreundlicher umgesetzt.» Dudens Neuauflage der deutschen Rechtschreibung. Neue Zürcher Zeitung, , nr. 242, s. 68, Feuilleton
Es scheint, als ob aus dem Duden-Wörterbuch, von dem erwartet wird, das es richtungweisend für die Rechtschreibung sein soll, ein Verzeichnis der Möglichkeiten geworden ist. Wer ob der Vielfalt der Möglichkeiten irritiert wird, den verweist der Duden-Verlag auf das im Oktober 1998 erschienene Praxis­wörterbuch zur neuen Recht­schreibung, «denn es zeigt für alle Wörter in der Regel nur eine Schreib­variante».
: Sprachpflege wird wichtiger denn je. Umsetzung der Rechtschreibreform in Tageszeitungen. Neue Zürcher Zeitung, , nr. 134, s. 30, Feuilleton
Ab 1. August werden die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen ihren Kunden die Texte so liefern, wie sie nach den neuen Regeln der Rechtschreibreform zu formulieren sind. Sie werden allerdings die Reform nicht vollumfänglich umsetzen. An einem kürzlich durchgeführten Seminar in Darmstadt wurde die Arbeitsweise der Agenturen kritisiert und der redigierenden Gilde vorgeworfen, sie arbeite zu wenig sorgfältig.

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