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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Grosser, Hans-Jürgen

: Gesicht der Machtarroganz. Süddeutsche Zeitung, , s. 33, Leserbriefe (457 wörter)
Die so genannte Rechtschreib­reform ist nicht nur eine Kulturschande, sondern auch eine Demokratieschande. Man weiß nicht, was man mehr verachten soll: die Inhalte der „Reform“ oder die Art ihrer staatsstreichartigen Durchsetzung.
: Die üblichen Schreibweisen sind nicht „alt“. „Warum nicht Flopp?“ von Jörg Metes (1. August). Berliner Zeitung, , Leserbriefe
Der Artikel von Jörg Metes findet meine volle Zustimmung. Aber es schreiben bei weitem nicht alle „Tipp“. Ich bin Deutschlehrer und erkläre den Schülern, daß meine „Tips“ zur Lösung von Aufgaben wohlgemeinte Ratschläge sind und deshalb nichts mit dem zufälligen oder beliebigen „Tippen“ auf einem Lottoschein zu tun haben.

Wohlgemeint oder wohl gemeint, jedenfalls falsch.

: "Fritz, der alte Fresssack, isst Spagetti in rauen Mengen." Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 194, s. 13, Briefe an die Herausgeber
Gerade die veränderte ss/ß-Schreibung macht für jeden halbwegs gebildeten Bürger die Über­flüssigkeit und Schädlichkeit des ganzen Unter­nehmens sichtbar. […] An die Ästhetik des Lesens haben die Reformer überhaupt nicht gedacht.
: Die biologische Lösung der Rechtschreibreform. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 48, s. 10, Briefe an die Herausgeber
Ebenso wie es keine „arische Physik“ geben kann, kann es auch keine Schreibweisen geben, die den Regeln der Grammatik widersprechen. Daher kann auch kein Lehrer dazu gezwungen werden, den Schülern grammatisch falsche Schreibungen wie „heute Abend, gestern Morgen“ und so fort als korrekt zu vermitteln. Substantive können nämlich nicht durch vorausgehende Adverbien näher bestimmt werden.
: Schneise der Wahrheit. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , Briefe an die Herausgeber (175 wörter)
Als Lehrer für Deutsch, Politik und Philosophie kann ich die mutige und vernünftige Entscheidung der F.A.Z. nur begrüßen. Sie haben in das Dickicht von Irrtum, Lüge und Anmaßung auf souveräne Weise eine Schneise der Wahrheit und der Hoffnung geschlagen.

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