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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Hiller von Gaertringen, Otto freiherr

: Der nächste Angriff auf die deutsche Sprache. Zerstörerische Ideologen vollenden ihr Werk: Dem Desaster der Rechtschreibreform soll nun der »Gender«-Wahn folgen. , , Nachrichten (988 wörter)
Die der­zeitigen Umtriebe zur Einführung des „Gender­sternchens“ wären wohl nicht möglich gewesen, wenn die Ortho­graphie der Sprach­gemeinschaft nicht zuvor in die Verfügungs­gewalt des Staates überführt worden wäre. Bis 1996 war es so, dass die große Zahl kom­petenter Viel­schreiber – Schrift­steller, Jour­nalisten, Professoren – den Schreib­gebrauch mit­bestimmte. Die Ortho­graphie war elitär im Sinne von Qualität (Leser­freundlichkeit) und egalitär in dem Sinne, dass die große Zahl der Sprach­kompetenten fast unmerklich an der Ent­wicklung der Recht­schreibung mitwirkte. Wie bereits bei den ersten Reform­ansätzen durch die Zweite Ortho­graphische Konferenz im Jahr 1901 bestanden die späteren sprachlichen Neuerungen vornehmlich in der An­erkennung von Schreibungen, die sich als leser­freundlich ein­gebürgert hatten. Diese Schreibungen verstießen also nicht gegen grammatische, phonetische und etymologische Regeln. […] Die „re­formierten“ Schreibungen von 1996 sind großen­teils nicht nur leser­feindlich, sondern vielfach auch sprachlich falsch, beispiels­weise „heute Abend“: grammatisch falsch; er „schi-ckte“: phonetisch falsch; „Zierrat“: etymologisch falsch.

stellungnahme

: Phonetisch falsch. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 268, s. 8, Briefe an die Herausgeber (363 wörter)
Auch die Weigerung, die bisherige kk-Schreibung wieder verbindlich zu machen, bedeutet, auf einer Falsch­schreibung zu bestehen: Trenne ich zum Beispiel das Wort "Mücke" nach der neuen Regel, so entsteht "Mü-cke" (statt "Mük-ke"). Das heißt, der Vokal wird von einem kurzen zu einem langen um­funktioniert, was phonetisch falsch ist.

Da können wir nur la-chen.

neu : Wo bleibt die Fähigkeit, Fehler zu berichtigen? Schweizer Monatshefte (), , nr. 931, Dossier (224 wörter)
Angesichts der Tatsache, daß wir offenbar wieder einmal nicht in der Lage sind, uns aus eigener Kraft von ver­derblichen, ideologisch gefärbten politischen Be­strebungen zu befreien, ist es tröstlich und erfreulich, aber auch wieder beschämend, daß wir in­zwischen vor allem auf Widerstand gegen die «Missstand-Schreibung» aus dem Ausland hoffen müssen. Vielleicht werden also aus­ländische Autoren mit ihrem Protest gegen die «Rechtschreib­reform» erreichen, was deutschen Schrift­stellern bisher nicht gelungen ist.

Vielleicht kommt hilfe vom Mars.

: Schreiben wie vorher. Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Ich hoffe sehr, dass die F.A.Z. zum August wieder umstellt auf die qualitativ höherwertige und leserfreundliche "alte" Schreibweise.

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