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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Jürgs, Michael

neu : Die Quadratur der Greise. Thomas Schreiber vom NDR soll für die ARD die Unterhaltung koordinieren – und braucht jetzt vor allem Ideen. Süddeutsche Zeitung, , s. 17, Medien (1427 wörter)
Frank Elstner brauchte in einer Aprilnacht des Jahres 1980 einen Küchen­tisch, eine Flasche Rotwein, eine Schachtel Zigaretten, einen Blei­stift und ein paar Bögen weißes Papier. Auf die schrieb er sein Konzept einer Unterhaltungs­show und nannte sie Wetten, dass . . ? Sie beschert dem ZDF bis heute höchste Quoten. Nur aus dem „ß” ist wegen der Rechtschreib­reform inzwischen „ss” geworden.
: Wer schreibt, der bleibt. Springer-Chef Mathias Döpfner trifft bald Günter Grass – und hat einen journalistischen Traum. Süddeutsche Zeitung, , s. 15, Medien
Noch eine Niederlage gibt er zu. Spiegel-Chef Stefan Aust, den er als Tatmenschen bewundert, FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, den er als Intellektuellen bewundert[,] und er, der von beiden etwas hat und diese Mischung als Gesamt­kunstwerk bewundern lässt, saßen beim Abend­essen. Beim Wein beschlossen sie, zum Wohl des Volkes und dem ihrer Kinder, die Rechtschreib­reform zu kippen. „Der Ansatz war völlig richtig. Wir haben aber die politische Wirkung unter­schätzt. Das war naiv. Denn sofort begannen die Angriffe, ein Kartell habe sich Rechte angemaßt, was allein dem Parlament und dem Gesetz­geber zustehe. Warum haben Politiker eigentlich mehr Rechte als die, die von Sprache leben: Schriftsteller, Journalisten, Verleger?“

Falsche antwort auf falsche angriffe. Politiker haben nicht mehr rechte, sondern andere. Sie sind für den lehrplan der volksschule zuständig. Verleger sind für sich selbst zuständig. Unser wunsch an beide wäre, die macht (mit oder ohne kartell) nicht nur negativ, zum neinsagen einzusetzen.


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