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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Jochems, Helmut

: Ein Sammelsurium von Varianten. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , Nr. 59, S. 11, Briefe an die Herausgeber (415 wörter)
Wenn es in unserer Republik mit rechten Dingen zuginge, müßte Icklers ungeschminkter Bericht über die Zustände im Rat für deutsche Rechtschreibung zu dessen sofortiger Auflösung führen. […] Inzwischen ist aus der deutschen Rechtschreibung ein Sammel­surium von Varianten geworden, die Schüler müssen sich also sehr anstrengen, wenn sie Fehler machen wollen.
neu : Koexistenz der beiden Rechtschreibungen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 93, s. 10, Briefe an die Herausgeber (374 wörter)
Eines haben die in der Anonymität agierenden Durchsetzer der Rechtschreib­reform inzwischen gewiß erreicht: Sie haben Fakten geschaffen, die nicht von einem auf den anderen Tag vom Tisch zu wischen sind. […] Will man aber zusehen, wie mehrere große lexiko­graphische Verlage in Konkurs gehen, nur weil sie ihr gesamtes Programm in mehr­jähriger Arbeit auf die Neu­regelung umgestellt haben?
: Offener Brief von Prof. Helmut Jochems an den Vorsitzenden der Rechtschreibreform-Kommission Prof. Gerhard Augst. , , Archiv
Nach den Erfahrungen mit Ihrem Jahrhundert­werk werden zumindest in Deutschland staatliche Stellen es nie wieder wagen, gebildeten Bürgerinnen und Bürgern eine verhunzte Recht­schreibung auf­zuzwingen.
: Miteinander reden. Praktiker vs. Theoretiker. www.rechtschreibreform.com,
Heute weiß man, daß es völlig falsch war, Universitätsgermanisten mit der Beseitigung von Fehlentwicklungen in der deutschen Recht­schreibung zu beauftragen. Ein Arbeitskreis aus tüchtigen Deutschlehrern, Korrektoren und Schreibpraktikern verschiedenster Art hätte das Problem in kürzester Zeit und zu jedermanns Zufriedenheit gelöst.
: Reformer im Stillen. , Kommentar
Ohne Gerhard Augst hätte es keine Rechtschreib­reform gegeben, denn die 68er hatten längst resigniert. […] Der kleine Kreis unermüdlicher Reformer, der über viele Jahre hinweg im Stillen an der Rechtschreib­reform gebastelt hat, ist aus­schließlich sein Werk.

Das (aus unserer sicht verdienstvolle) wirken von Gerhard Augst ist zweifellos einzigartig, aber diese kollegenschelte illustriert das sonst eher einfachen leuten eigene monokausale denken einiger reformgegner.

neu : Zur postumen Veröffentlichung eines Briefes von Prof. Drosdowski im Internet. , , Kommentar
Der Brief des kürzlich verstorbenen Prof. Drosdowski gehört faksimiliert in unsere drei großen Tages­zeitungen, und zwar ohne diskrete Auslassung der Namen. Das Internet ist durch die […] Un­seriosität längst so diskreditiert, daß es nicht als Medium für die Ver­breitung eines derart be­drückenden Briefes benutzt werden sollte. Ganzer artikel
: Den Kultusministern zuliebe. Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Es geht doch wirklich nicht um "Rechtschreibfrieden", sondern um die Wieder­herstellung einer der deutschen Sprache angemessenen Rechtschreibung. Kein ernst zu nehmender Kritiker will ohne Wenn und Aber zu den alten Duden-Schreibungen zurück. Inzwischen liegen ein aufgeklärtes Regelwerk und ein ent­sprechendes Wörterbuch vor.

Nur ist das eben aus unserer sicht ein zurück zu den alten dudenschreibungen.

: [Leserbrief zu:] Rechtschreib­reform: "Neuer Großer Duden vermehrt das Chaos" (07.03.00). Die Presse, Online-Leserforum,
Natürlich trifft es zu, daß Sprachen sich ständig verändern, was aber nichts mit dem Verfahren der Rechtschreib­reformer zu tun hat, am grünen Linguistentisch eine in Jahrhunderten gewachsene Orthographie willkürlich zurechtzustutzen.
: Neue Rechtschreibung schränkt die freie Entfaltung ein; wohl verstanden II. Süddeutsche Zeitung, , 56. jg., nr. 61, s. 19, Briefe an die Süddeutsche Zeitung
In den Redaktionen der Nachrichtenagenturen und der Zeitungen ist man dem Vernehmen über den jetzigen Zustand alles andere als glücklich, und wenn nicht alle Anzeichen trügen, werden wir bald eine Reparatur der nur teilweise reformierten Presseorthografie erleben. Das wäre wenigstens ein Signal, dass auch die staatlichen Stellen die Dinge nicht weiter treiben lassen können.
: Friedensbotschaft zur Rechtschreibreform. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 9, s. 9, Briefe an die Herausgeber
Zum Brief von Leser Professor Dr. Hermann Zabel "Im Duden von 1991 schlimmere Ungereimtheiten" […]. An nichts anderem als einem "Kompromiß für vernunftbegabte Menschen" arbeitet übrigens auch Professor Ickler in Erlangen. Er legt die nach wie vor gültigen Dudenschreibungen der letzten "reformfreien" Auflage von 1991 ("Wiedervereinigungsduden") zugrunde, "kämmt" darin aber alles aus, was den allseits anerkannten Grundregeln der deutschen Orthographie widerspricht. Professor Icklers Regelwerk und ein großes Wörterbuch für die Schreibpraxis sowie ein kleineres für Familie und Schule werden im Frühjahr dieses Jahres erscheinen.
: Neue Rechtschreibung wird nicht glatt über die Bühne gehen. Mindener Tageblatt, , Ihre Meinung, Briefe an die Redaktion
Das MT hat recht: Die tatsächlichen Auswirkungen der Änderung sind minimal. Wie soll aber eine in den Texten mit der Lupe zu suchende Rechtschreibreform vor allem das Schreiben erleichtern?

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