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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Müller-Marzohl, Alfons

: Ein neues wissenschaftliches Ja zur Rechtschreibreform. Sprachspiegel (), , 44. jg., nr. 2, s. 34 bis 38
Jetzt liegt ein Kompendium der Ortho­grafiereform vor, in dem rund 1000 einschlägige Arbeiten und ins­besondere rund 80 Reform­programme mit Umsicht und Scharf­sinn aus­gewertet sind: Doris Jansen-Tang gibt in ihrem Werk „Ziele und Möglich­keiten einer Reform der deutschen Ortho­grafie seit 1901“ einen historischen Rück­blick und analysiert alle Ergebnisse, ins­besondere zur Klein­schreibung und Inter­punktion. […] Vielen Politikern, die letztlich über eine Recht­schreib­reform zu ent­scheiden haben, war bis jetzt an­gesichts des Wider­standes in sprach­fundamentalistischen" Kreisen stets das will­kommene Argument zur Hand, die Wissen­schaft wisse selber nicht, was sie wolle. Das läßt sich heute nicht mehr sagen.
: Die rechtschreibreform ist überfällig. Deutsch-Blätter, , nr. 4, s. 10 bis 18 (ganzer artikel)
Es ist weder den barocken grammatikern noch ihren nachfolgern gelungen, genau zu umschreiben, was eigentlich unter einem substantiv zu verstehen wäre. Den begriff “nomen“, der die mittel­alterliche grammatik beherrschte, konnte man leichter abgrenzen: Er umfasste alle wörter, die der deklination unterliegen, also neben den nomina propria vor allem auch die adjektive. Wohl unter dem einfluss der philosophischen substanz­lehre hat sich dann aber das un­defi­nierbare substantiv theoretisch verselb­ständigt, und es ist deutschem schulmeister­denken und deutscher pedanterei (Grimm) gelungen, eine substantiv­weltanschauung aufzubauen.

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