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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Melsa, Christian

: Siehe da. www.rechtschreibreform.com, 26. 6. 2002
Hier erweisen sich die soziologischen Theorien, aus denen die Motivation zur heutigen Reform hervorging, als offenbar völlig neben der Wirklichkeit. Schlechte Rechtschreibleistungen sind gar keine Karriereschranke. […] Man kann auch als miserabler Rechtschreiber in sehr einflußreiche Positionen gelangen. Doch das auch nur, weil es dort auf Rechtschreibung überhaupt nicht ankommt. Um den Papierkram kümmern sich Sektretärinnen und andere.

Zu Hamburger Abendblatt, 26. 6. 2002. Auch wenn man annimmt, dass eine einzige umfrage das ganze problem wegwischt und eine rechtschreibreform unnötig ist, stellt sich erst recht die frage, für wen man die rechtschreibung im allgemeinen (Leiss) und diese rechtschreibung im besonderen braucht. Nur für «sekretärinnen und andere» (von denen es viel weniger gibt als früher)?

: Radikalreform. ,
Wenn man vereinfachen möchte, wäre es da nicht viel sinnvoller, das v einfach rausfallen zu lassen und jeweils durch f oder w zu ersetzen? […] zugunsten der Anforderungen sprachraum­weiter Einheitlichkeit und gleichzeitiger Einfachheit würde ich die Vokallängen­markierung im Schriftbild, die auch jetzt schon inkonsequent ist, gleich weglassen […]. So eine Reform würde aber als einzige wirklich das bringen, was auch die gegenwärtige versprach, jedoch aufgrund ihres Inhalts schlicht nicht leisten kann.
: "aufwändig"... , , Forum, Telepolis
Nun muß man genau wissen, bei welchen Wörtern die Reformer zufälliger­weise auf die Idee gekommen sind, das doch angeblich so klare Stamm­prinzip als Grundlage einer Schreibweisen­änderung zu nehmen - oder nähmen (wg. "Über­nahme" z.B.)...?
: Reform ist Pfusch. , , Forum, Telepolis
Profitgelüste, Eitel­keiten und ins absurde ge­steigerte Ideologien, die wurden durch die Reform befriedigt. Sonst nichts.
: Modifikationen an Sprachnormen nicht gegen den Willen des Volkes vornehmen. [Leserbrief zu:] Gastbeitrag; es tut mir leid: ein Kompromiss, FR vom 28. 8. Frankfurter Rundschau, , nr. 219, 56. jg., s. 8, Freie Aussprache
Dass angesichts solcher Produkte wie Missstand oder Messserie die alte, an sich ja auch einzig richtige Regelung (ß ist schließlich Ligatur aus s und Schluss-s) nicht lese­freundlicher sein soll, kann ich nicht nach­vollziehen.

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