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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Nef, Robert

: Die Liebe zur Sprache. Zur Begrüßung. oreos.de, 6. 11. 2004
Liebe ist die Tochter der Freiheit. Darum muß sich die Sprache in Freiheit entwickeln können und vor allen bürokratischen Versuchen der zwangsweisen Veränderung geschützt werden – auch in der Schreibweise. […] wir brauchen uns also nicht zu schämen, wenn wir mit der Liebe zur Sprache und zum Wort den griechischen Fachbegriff Philologie etwas gefühlsbetont ins Deutsche übersetzen und damit einen zutreffenden Oberbegriff für beide Preisträger gefunden haben: für Reiner Kunze, den Dichter und Anwalt einer gewachsenen Schreibtradition[,] und für Klaus Bartels, den Lehrer, Publizisten und Anwalt der Lebendigkeit alter Sprachen.
neu : Kein Ende der Reformsucht? Schweizer Monatshefte, , nr. 935, Debatte (1394 wörter)
Zur Kosten­frage haben sich die Reformer, die dies­bezüglich keine Fachleute sind, beim ursprüng­lichen Projekt meines Wissens nicht ernst­haft geäussert.

Wir haben immer ernsthaft gesagt: Eine rechtschreib­reform kostet nichts. Wir haben auch immer mit möglichen einsparungen durch eine bessere rechtschreibung sowohl in der schule als auch im büro- und druckbereich argumentiert, aber materielle argumente stiessen auf wenig gegenliebe.

: Editorial. Schweizer Monatshefte,
Die Wirkungen der neuen Regeln mögen im Alltag nicht so augenfällig sein; dort aber, wo Genauigkeit des Ausdrucks verlangt wird, in den Wörter- und Schul­büchern, in der Fach- und schönen Literatur, sind die Folgen über­wiegend negativ.
: Wider die Enteignung der Sprache. Schweizer Monatshefte, , 83. jg., nr. 11, s. 1, Editorial
Die beste Option ist ein Übungsabbruch in Verbindung mit einer grosszügig bemessenen intertemporalen Toleranz­frist. Wir plädieren darum in dieser Ausgabe für ein Time-out und für einen schrittweisen Ausstieg, und wir möchten darüber eine echte Auseinander­setzung eröffnen.

Oha, das in den letzten zweihundert jahren war nichts, vergessen wir die tonnen von büchern und zeitschriften- und zeitungsartikeln sowie diese megabytes; jetzt wird die echte auseinandersetzung eröffnet. Echt grosse worte. Aber damit die auseinandersetzung nicht zu echt wird, lässt man nur eine seite zum wort kommen.


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