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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Nolte, Dorothee

: Dem Volk aufs Maul geschaut. Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass unsere Sprache immer mehr verkommt. Tagesspiegel,
Einiges war früher sogar schlechter. Zum Beispiel konnten im Jahr 1957 nur 36 Prozent der Bevölkerung das Wort „Lebensstan­dard“ richtig schreiben, heute sind es 56 Prozent. Das schwierige Wort „Rhythmus“ bringen heute 30 Prozent richtig zu Papier, 1957 waren es nur elf Prozent. Haupt­sächlich liegt das am allgemein gestiegenen Bildungsgrad. Stichwort Recht­schreibung: 55 Prozent der Befragten sind gegen die Rechtschreib­reform, und selbst von denen, die dafür sind, stimmen 54 Prozent der Aussage zu: „Durch die Rechtschreib­reform weiß man bei vielen Wörtern gar nicht mehr, wie sie richtig geschrieben sind.“
: Lustobjekt oder Regelwerk? Tagesspiegel, , Literaturspiegel
Schreibregeln sind keineswegs heilig, sondern unterliegen wie alle sprachli­chen Phänomene dem Wandel. Wie schnell man sich an zuvor Unvorstell­bares gewöhnt, ist fünf Jahre nach dem Mauer­fall und ein Jahr nach der Um­stellung der Postleit­zahlen jedem klar. Wir hätten auch die totale Klein­schreibung überlebt. […] Die Experten wollten halt niemandem weh tun, die Gebildeten nicht verprellen und auch die nicht völlig enttäuschen, die angesichts zunehmender Schwierigkei­ten von Schülern mit der Rechtschreibung für eine radikale Vereinfachung plädierten.

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