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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Sedlaczek, Robert

: Wie viel Etymologie braucht der Mensch? , , Glossen
Dass man seit der Rechtschreib­reform Gemse mit ä schreiben muss, hat viele verärgert. Das sei inkonsequent. […] Es geht um Streitfälle der Recht­schreibung und um eine interessante Frage: Wie stark soll dem etymologischen Schreib­prinzip zum Durch­bruch verholfen werden?

Gar nicht. (synchronie.)

: Nichts als Ärger mit dem ß! , , Glossen, Sedlaczek am Mittwoch
Seit der Rechtschreib­reform gilt eine einfache Regel: Wir schreiben Fuß, aber Fass. Bei Fuß wird der Vokal lang ausgesprochen, daher ß. Bei Fass kurz, daher ss. Ich könnte nun mehrere Seiten über die Geschichte des scharfen S schreiben, aber das führt zu nichts. Ein Faktum ist, dass viele mit der s-Schreibung ihre liebe Not haben. […] Hier verhalten sich die republikanischen Nachlassverwalter der Habsburger­pracht wie trotzige kleine Kinder. Sie beharren auf der nicht mehr gültigen Schreibung "Schloß Schönbrunn" […]. Sozusagen als Markenzeichen für ihr Schloss. Mir tut inzwischen die Schreibung Schloß in den Augen weh.
: Spaß statt Spass – so viel Zeit muss sein. Sedlaczek am Mittwoch. Wiener Zeitung, , Aktuelle Meinung
Wir sind also in der bemerkenswerten Situation, dass uns die Rechtschreib­reformer neben der Hauptform Spaß auch einen auf Österreich beschränkten Spass zubilligen – und das gilt für die ganze Wortfamilie. Jedoch machen nur wenige davon Gebrauch.

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