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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Seibt, Gustav

: Es gibt keinen länderfreien Bundesraum. Und auch keine Staatsästhetik: Christina Weiss über Befreiungsschläge, Europa, Offenheit und die Kooperation zwischen Bund und Ländern. Süddeutsche Zeitung, , s. 13, Feuilleton, Interview
SZ: Kürzlich haben Sie an den Orden „Pour le mérite“ appelliert, als eine Art Rat der Weisen zu wirken: Klang da nicht Sorge um die Kultur an, das Bewusstsein, es fehle ihr an geistiger Orientierung? Weiss: Dieser Orden versammelt die Geistesgrößen der deutschen Gesellschaft, zusammen mit internationalen Wissenschaftlern und Künstlern. Er trifft sich zweimal im Jahr, und man debattiert dort überaus interessante Fragen, was aber zu selten nach außen dringt. Schon seit meiner ersten Begegnung mit dem Orden ist es meine Hoffnung, dass er nicht ein interner Kreis der Erwählten bleibt, sondern eine sprechende, kommentierende Instanz wird. […] SZ: Was wäre Ihr Wunschthema für das Jahr 2005? Weiss: Niemand sollte dem Orden Themen vorgeben. Aber ich weiß, dass es 2004 ein Thema gab, über das der Orden diskutiert hat, ohne dies öffentlich zu machen: die Rechtschreibreform.
: Der zweite Rahmen. Großes Thema, naiv behandelt: Die "Lesbarkeit der Kunst" in der Berliner Kunstbibliothek. Berliner Zeitung, BerlinOnline, , Feuilleton
Das Dritte Reich betrieb eine wechselvolle Schriftpolitik, an deren Ende nicht nur eine Rechtschreibreform, sondern auch die Abschaffung der Fraktur geplant war.

Letzteres wurde bekanntlich nicht nur geplant, sondern durchgeführt. Bestrebungen für eine rechtschreibreform gab es, weil es in jedem jahrzehnt solche gab.


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