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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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2020-4-13
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Traxler, Günter

: Perfekte Erregung. Der Standard, , Medien, rubrik Blattsalat
Größere Sorgen machen sich einige Medien in diesen Tagen um die Studenten. Allen voran das Medium, das sich nicht erst mit seinem Kampf gegen die Rechtschreibreform als intellektuelle Vorhut des Landes profiliert hat. […] Wo sich die "Kronen Zeitung" als wahre Hochschule des Lebens anbietet, wie drei Millionen Dichands honoris causa beweisen.
: Pallawatsch, wohin man blickt. Der Standard, , Medien, rubrik Blattsalat
Auf anderen Gebieten hapert es noch, wie der schriftgelehrte Redakteur ein paar Tage später enthüllte. Dafür legte er auf Seite 2 den Ausriss aus einer SPÖ-Broschüre vor. Schmied: Die Bildungsreform geht weiter. Utl: Jedes Kind, dass in Österreich zur Schule geht, muss Deutsch können. Diese offizielle Aussendung der SPÖ-Zentrale samt schwerem Rechtschreibfehler erreichte uns Mittwoch kurz vor Redaktionsschluss, so C. P., hin- und hergerissen zwischen Verständnis für geplagte Mitarbeiter der SPÖ-Zentrale […] und der Empörung über die unselige Rechtschreibreform.
: Sonst eigentlich ganz nett. Blattsalat. Der Standard,
Man wird ja bald sehen, wie weit der Linksruck bei der "Presse" geht. An einem solchen haben sich deren Leser bisher nicht gestoßen, aber der Relaunch stößt vielen von ihnen doch saurer auf, als man es nach der Lektüre der Leserbriefe in der Wochenendnummer vermuten sollte. Wie dort ausschließlich überschwängliche Preiser der Blatt-, wenn auch nicht immer der Rechtschreibreform zu Wort kamen, das grenzte an Gleichschaltung.
: Wo Bürgermut kein Wanken kennt. Blattsalat. Der Standard, (666 wörter)
Fahr hin, du ruhmreiches christliches Abendland! Nimmer wirst du auferstehen, nachdem der scheußliche Drache Rechtschreibreform deinen wackersten Recken mir nichts, dir nichts aufgefressen hat […]. Nun, wo uns der Chefredakteur der relaunchten "Presse" die Vielfalt in einem Brennglas zu servieren verspricht, kann sich der Wind im Wasserglas wieder legen, soll dies doch — Relaunch total! — auf Basis der auch schon nicht mehr neuen Orthographie geschehen.
: Kampf zwischen Herz und Hirn. Der Standard, , s. 30
Si tacuisses philosophus mansisses, hätten die alten Römer wohl geächzt, wären sie des ÖVP-Bildungssprechers Werner Amon ansichtig geworden. Etwas weniger sanft sind die Leser der "Presse" mit dem Bildungsmuffel umgegangen […], als sie seinen Vorschlag vernahmen, in den allgemein bildenden höheren Schulen Latein künftig nur als Wahlpflicht- statt als Pflichtfach anzubieten. Der Beschmutzer des konservativen Nestes — womöglich ist er auch für die neue Recht­schreibung? — bekam […] eine Abreibung verpasst […].
: Rasse und Postzug-Raub. Blattsalat. Der Standard, , s. 15, Kommentar
Und noch etwas, ganz unter uns: Haben Sie gewusst, dass hinter der Rechtschreibreform, gegen die die "Presse" kämpft bis zum letzten arischen Blutstropfen, niemand anderer steckt als die Weisen von Zion?
: Frauen wollen Klestil. Oder Klima. Der Standard, , s. 17, Kommentar
Im Kampf gegen die Rechtschreibreform ist "Die Presse" trotz der abendländischen Erbitterung, mit der sie ihn führte, weitgehend allein geblieben.
: Neue Schreibfreiheit. Der Standard, , s. 39, kommentar
Sehen Sie — es tut gar nicht weh. […] Ab heute, dem historischen 1. August 1998, gilt in Österreich die reformierte deutsche Rechtschreibung von Amts wegen, auch "Die Presse" konnte es nicht verhindern. […] Politiker, die das neue Regelwerk ja nicht entwickelt, sondern nur abgesegnet haben, müßten vor Neid erblassen. Ihnen war es noch nie beschieden, mit einer so winzigen Reform derartiges Aufsehen zu erregen. […] Recht­schreibung als ein Prozeß der permanenten Revolution, das wär 's. Ist nicht wieder einmal die gemäßigte Klein­schreibung auf der Strecke geblieben? Wie lange noch sollen die Staats­bürger mit der unnützen Unter­scheidung zwischen Haupt- und anderen Wörtern belastet werden?

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