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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

personen → Durs Grünbein
2006-11-13

Wer ist wer in der reformdiskussion? Namen, zitate, anmerkungen.

ortografie.ch ersetzt in zukunft sprache.org ortografie.ch ersetzt in zukunft sprache.org

Grünbein, Durs

wohnort

Berlin

verweise

Suhrkamp

FU Berlin

biografie

geb. 9. 10. 1962, Dresden

lyriker, essayist, übersetzer

mitglied: Akademie der künste Berlin-Brandenburg

mitglied: Deutsche akademie für sprache und dichtung

mitglied: Freie akademie der künste zu Leipzig

mitglied: Sächsische akademie der künste


Zitate

Durs Grünbein, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. 7. 2000

Und immer ist es derselbe progressive Krankheits­verlauf: Reformen breiten sich von oben nach unten aus […]. Die wider­wärtigste Spielart der letzten Jahr­zehnte war mit Sicherheit die Sprach­reform. Merke: Man vergreift sich nicht an der Mutter. Man spielt nicht mit dem Körper, der einen gezeugt hat.

edo, Süddeutsche Zeitung, 17. 8. 2000

Durs Grünbein stellte Mut­maßungen über den Schrift­gebrauch an, die auch einem, sagen wir, 17-jährigen Friedens­bewegten vor zwanzig Jahren gut zu Gesicht gestanden hätten — Tenor: Unsere Sprache ist unsere Mutter (oder umgekehrt?) […].

Rudolf Walther, Freitag, die Ost-West-Wochenzeitung, 1. 9. 2000

Durs Grünbein, der Jungpoet in Gottfried Benns zu großen Schuhen, ver­hedderte sich beim Schultern des Gewehrs in einen Lob­gesang auf die Mutter­sprache, mit dem er irgendwo zwischen Goethes Müttern im Faust II und pubertärem Kitsch gerade­wegs in den Metaphern­sumpf abstürzte.