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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

stellungnahmen → Zu: «Seh’ ich nicht ein!»
2015-10-15
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Der Bund für vereinfachte rechtschreibung nimmt stellung

Zu Kerstin Decker, «Seh’ ich nicht ein!», Leipziger Volkszeitung, 6. 5. 2016

Nachweis unter presse und internet

Dass der rockmusiker Heinz-Rudolf Kunze in der harmlosen neu­regelung der recht­schreibung eine «Zerstörung der deutschen Sprache» sieht, ist natürlich unfug. Aller­dings wird ihn Kerstin Deckers argumentation kaum überzeugen. Verbindlich ist die recht­schreibung für die schüler (und auch für die nur von 8 bis 17 uhr), aber ganz sicher nicht für einen 60-jährigen musiker und schrift­steller. Dafür muss dieser nicht mal das martialische wort «boykott» bemühen. Wie auch immer – es gibt grund zur hoffnung bzw. je nach stand­punkt zur resignation: Auf seiner web­site heinzrudolfkunze.band spricht Kunze in zer­störter sprache zu uns.

Bund für vereinfachte rechtschreibung, Rolf Landolt, Zürich (vorsitzer)