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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

personen → Josef Kraus

Wer ist wer in der reformdiskussion? Namen, zitate, anmerkungen.

ortografie.ch ersetzt sprache.org ortografie.ch ersetzt in zukunft sprache.org

Kraus, Josef

wohnort
D-84030 Ergolding bei Landshut
elektronische post
j.kraus
landshut.org
biografie

geb.

dipl.-psychologe

gymnasiallehrer der fächer deutsch und sport

1987 bis 2017 präsident: Deutscher Lehrerverband

1995 bis 30. 7. 2015 schulleiter: Maximilian-von-Montgelas-gymnasium in Vilsbiburg, landkreis Landshut

 
porträt
verweise

tichyseinblick.de/autoren/josef-kraus

de.wikipedia.org/wiki/Josef_Kraus_(Lehrer)

stichwort schule


Zitate

, Junge Freiheit, , s. 14

Josef Kraus […] klagt: "Das Prinzip der Beliebigkeit breitet sich immer mehr aus. Wir erwarten ein Machtwort von der Politik." Er fordert ein Moratorium und eine Untersuchung der bisherigen Auswirkungen der Reform. Anschließend müsse ein "vorsichtiger Rückbau hin zu den alten Regeln" erfolgen.

, Berliner Zeitung,

Verbands­präsident Kraus, selbst Deutsch­lehrer und Schul­leiter, […] plädiert dafür, die neuen Regeln zur Getrennt­schreibung, zur Groß- und Klein­schreibung und zur Zeichen­setzung komplett zurück­zunehmen, weil sie nicht stimmig seien. Lediglich die neue S-Schreibung, also bei Wörtern wie dass oder Schloss, sollte bei­behalten werden. Als Haupt­kritikpunkt führt Kraus an, dass durch die Reform zu viele Un­sicherheiten entstanden sind, die letztlich zu einer "Attitüde der Beliebig­keit" führten.

Josef Kraus, Der Spiegel,

Die sogenannte Rechtschreib­reform ist ein Kniefall vor der fort­schreitenden Legasthe­nisierung der Ge­sellschaft.

Josef Kraus, tichyseinblick.de,

Ja, und dann kam noch die Rechtschreib-Reform: Diese wurde nicht nach sprach­logischen Kriterien inszeniert, sondern sie war orientiert an der Frage, wie Schüler weniger Fehler machen könnten. Recht­schreibung wurde solcher­maßen in­fantilisiert und zum Kniefall vor der fort­schreitenden Analpha­betisierung der Ge­sellschaft. Schlecht­schreibung.

, leser­kommen­tar zu Josef Kraus, 20 Jahre Recht­schreibung …, ,

Sie haben mit allem recht, Herr Kraus, und genau deshalb die Gretchenfrage: Wie halten Sie es damit? Warum schreiben Sie nach den reformierten Regeln?