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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

presseartikel → 2024
nachgeführt , 2024-03-04
ortografie.ch ersetzt sprache.org ortografie.ch ersetzt in zukunft sprache.org

Aus presse und internet

2024-03-01

neu : Das IDS trauert um Dr. Klaus Heller. , , Personalia (407 wörter)
Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache verabschiedet sich von seinem langjährigen ehemaligen Mitarbeiter Dr. Klaus Heller. Es verliert mit ihm einen engagierten Vertreter wissenschaftlicher Forschung zum Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache, einen „Pionier aktueller Orthografie“ sowie einen allseits geschätzten Kollegen.

2024-02-28

neu : Anche a Bolzano tornano gli spaghetti. laRegione (), , s. 24, Società (145 wörter)
“Allo stesso modo – ha proseguito il presidente altoatesino – è stato tolto il termine ‘spagetti’, perché fino a questa decisione in tedesco erano possibili entrambe le forme, con la ‘h’ e senza. Ora, l’unico termine corretto, anche in tedesco, come in italiano, è ‘spaghetti’”.

2024-02-14

neu : Das Problem mit den Vürstchen, dem Vleisch und der Vetzgerei. , , Kultur (1597 wörter)
Der Buchstabe V hat in der deutschen Sprache lange ein eher beschränktes Dasein geführt. […] Heute kommt das V in der deutschen Sprache viel seltener vor als früher. […] Eine völlige Abschaffung des V hält die Gesellschaft für deutsche Sprache aber weder für wahrscheinlich noch für wünschenswert, denn dann könnte man ja beispielsweise nicht mehr zwischen viel und fiel unterscheiden: „Bedingt durch die graphemische Historie und die moderne Normierung unserer Schriftsprache ist der Buchstabe V nicht ohne Weiteres abzuschaffen und durch F oder W zu ersetzen.“ Dies gilt heute, sieben Jahre nach dem GfdS-Gutachten, umso mehr. Denn die Zahl der Wörter mit V scheint durch den Veganismus-Trend zuzunehmen […].

2024-02-12

: Zu guter Letzt: Der sächsische Genitiv bei Taylor Swift. Die Welt () , , s. 16, Kultur (276 wörter)
Hierzulande werden Apostrophe in Genitivkonstruktionen wie „Jaqueline’s Nähstübchen“ […] als negatives Distinktionsmerkmal angesehen […], obwohl sie seit der Rechtschreibreform 1996 erlaubt sind und auch Thomas Mann und Georg Büchner („Danton’s Tod) noch so schrieben. […] In den USA diskutieren Grammatiker jetzt die Frage, ob im Titel des neuen Albums von Taylor Swift „The Tortured Poets Department“ nicht ein Apostroph fehlt. Und wenn ja: Wo?

2024-02-10

: Sprachlupe: Gut gemacht, kann ein Fehler lehrreich sein. , (779 wörter)
Der verbreitete Übereifer, zu trennen, was zusammengehört, findet Nahrung vorne im Duden «Rechtschreibung» (27. Auflage, S. 49): «Bei Verbindungen mit Verben ist die Getrenntschreibung grundsätzlich der Normalfall.» […] Ich bin mit meiner genau entgegengesetzten «Pilzregel» bisher besser gefahren: getrennte Reformschreibung nur dort anwenden, wo man sie genau kennt.

Entscheidungen nur aufgrund genauer kenntnis – eine gute idee, aber verbreitet war das wohl noch nie. Und dann noch genaue kenntnis des zustands vor einer generation?

2024-01-21

: Bundesrat sagt Nein zum Genderstern. SonntagsBlick, , s. 15 (343 wörter)
Nun zeigen SonntagsBlick-Recherchen: Bern stimmte im Rechtschreibrat gegen das genderneutrale Symbol mitten im Wort […].

2024-01-19

: Der Duden und andere Wörterbücher: Der Duden, 20. Auflage. , abgerufen , Sprachwissenschaft
Der Rechtschreib-Duden war jahrzehntelang ein Spiegelbild des allgemeinen Sprachgebrauchs und zugleich die anerkannte Autorität in Sachen richtiger Schreibung. […] Seit seiner 21. Auflage hat er sich von dieser wissenschaftlichen Tradition verabschiedet.

2024-01-13

: Schon jetzt rechtswidrig. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , s. 6, Leserbriefe (209 wörter)
Seit der Rechtschreibreform ist ein amtliches Regelwerk in Kraft, das der Bund und die Länder für Schulen, Verwaltung und Rechtspflege jeweils gesetzlich verbindlich eingeführt haben.

2024-01-05

: „Das steht im Duden, das ist korrekt“ …? , , Wissenswertes (709 wörter)
Die Dudenredaktion wurde vom Rat für deutsche Rechtschreibung abgelöst: Der Dudenverlag macht die Rechtschreibregeln nicht mehr – heute dokumentiert er sie.

Der duden hat nie «die Rechtschreibregeln gemacht». Das war immer der staat, der (nur in Deutsch­land) 1950/1955 in erwartung einer unmittelbar bevorstehenden reform den duden für zweifels­fälle innerhalb der staatlichen regelung für massgebend erklärte. Der rechtschreibrat hat niemanden abgelöst; er hat die aufgabe, die politiker zu beraten, zusätzlich zu orakel, horoskop und Bild-zeitung.